Berlin calling – Die Hauptstadt ruft

„Guten Morgen Berlin, du kannst so hässlich sein…“ singt Peter Fox in einem seiner Lieder. Ich habe aber definitiv auch schon schöne Ecken in der Hauptstadt gefunden. Letzte Woche war ich bereits zum vierten Mal zu Besuch und irgendwie mag ich die Stadt mit jedem Mal mehr.

Alexanderplatz, Brandenburger Tor, Reichstag oder Checkpoint Charlie – diese Sehenswürdigkeiten verbindet wohl jeder mit Berlin, doch welche interessante Ecken gibt es noch und wo kann man während seinem Besuch eigentlich gut essen? Hier meine Tipps für euch:

Berlin ist voller Geschichte, also wer hier interessiert ist, kann sich vieles, sehr preiswert ansehen. Meine persönliche Empfehlung ist die Topographie des Terrors. Dort kann man schon einige Stunden verbringen, bis man alles gelesen hat. Schön aufbereitet und sehr informativ, kein Eintritt, also unbedingt vorbeischauen.

Einen großen Teil der Geschichte Berlins sieht man bei der East Side Gallery beim Ostbahnhof. Dort findet man die Reste der Berliner Mauer, die zum Teil von Künstlern verschönert wurde. Kaum vorzustellen, dass die Stadt dadurch getrennt wurde und das eigentlich noch gar nicht so lange her ist. Das macht einem definitiv wieder bewusst, wie schön es ist in Freiheit leben zu dürfen und wie dankbar man dafür sein muss. Stichwort: „Vergesst mir bitte die Liebe nicht“, denn ohne Liebe funktioniert das Leben nun einmal nicht.

Wenn ihr dann also die Hauptstadt geschichtlich erkundet habt, könnt ihr natürlich zu einer kleinen Shoppingtour am Kurfürstendamm aufbrechen und ein Souvenir für zu Hause ergattern. Die süßen Ampelmännchen sind hier immer eine gute Idee. Wenn dann der Hunger kommt, kann ich euch das Spreegold empfehlen. Egal ob Frühstück oder Lunch, hier ist für jeden etwas dabei. Vor allem für den Tagesbeginn gibt es eine tolle Karte mit leckeren Pancakes, Porridge-Variationen oder diversen Ei-Gerichten. (Bilder dazu habt ihr vermutlich schon auf FB oder Instagram gesehen)

Für den Hunger zwischendurch gibt es natürlich ganz klassisch die Berliner Currywurst. Und für den süßen Hunger zwischendurch gibt es fast überall einen Dunkin Donuts-Shop. Wer es richtig schokoladig mag, schaut am besten bei der Rittersport-Welt vorbei. Dort könnt ihr auch eure eigene Tafel kreieren 🙂

Für ein nettes Mittagessen kann ich euch aber auf jeden Fall das Restaurant Carambar am Alexanderplatz empfehlen. Ich habe selbst diesen Tipp bekommen und war super zufrieden. Die Preise sind für die Lage total in Ordnung. (Bruschetta, Burger mit Pommes & große Schorle € 17,90) Wer sich aber lieber spontan für ein Lokal entscheiden will, sollte noch 3 Stationen mit der Tram zum Hackescher Markt fahren. Dort gibt es viele Restaurants und Bars, da findet jeder etwas.

In einer großen Stadt wie Berlin gibt es natürlich auch unzählige Hotels und Unterkunftsmöglichkeiten. Wir haben diesmal im ONE 80 Hostel am Alexanderplatz übernachtet. Die Lage ist top (in 5 min zu Fuß beim Fernsehturm) und der Preis ist auch absolut ok. Wir waren zu dritt in einem 4-Bett-Zimmer für €30 pro Person. Das Zimmer war sauber und sehr ruhig. Ideal für alle, die bei der Unterkunft gerne etwas sparen möchten.

Ich hatte also wieder eine tolle Zeit in Berlin und ich kann eigentlich nicht verstehen, warum Kraftklub nicht dorthin will 😉 …um meinen Beitrag auch mit einem Musikzitat zu beenden.

Roshiboshi

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