Meine Auszeit – Was geschah (Teil 3)

Ausblick Sonnenuntergang

Meine Auszeit Teil 3 – Da bekanntlich aller guten Dinge 3 sind, kommt heute endlich ein neuer und letzter „Meine Auszeit – Was geschah“ Teil für euch. Wie ihr vielleicht auf Social Media mitbekommen habt, bin ich bereits seit zwei Wochen wieder zurück. Dennoch möchte ich euch die letzten Stopps und Erlebnisse meiner Reise nicht vorenthalten.

Von Thailand ging meine Reise direkt weiter nach Kuala Lumpur und Singapur. In beiden Städten hatte ich nur zwei Nächte Aufenthalt und von Singapur bin ich dann auch schon nach Bali gereist. Ich kann euch beide Zwischenstopps wirklich empfehlen, da es überall Sehenswertes gibt. In Kuala Lumpur habe ich neben der Pub-Meile und den Petronas Towern auch die Batu Caves besucht.

Batu Caves Kuala Lumpur

Die Batu Caves fallen definitiv in die Kategorie „Nice to see“ aber nicht schlimm, wenn ihr es zeitlich nicht schafft. In Singapur hingegen hätte ich noch einen Extra-Tag gebraucht. Im Norden von Thailand habe ich glücklicherweise die liebe Dahlia aus Singapur kennengelernt und sie hat mir bei meinem Besuch ihre Freunde vorgestellt. Sie hat mir die schönsten Ecken Singapurs gezeigt und vor allem die Supertree Show im Gardens by the Bay und die Satay Spieße mit Erdnusssoße waren meinen Zwischenstopp absolut wert. Natürlich darf hier auch die Aussicht vom Singapur Flyer nicht unerwähnt bleiben. Einen Eindruck davon bekommt ihr hier:

Ausblick Singapur

Der Ausblick war atemberaubend. Ich liebe ja Städte mit einer tollen Skyline und in Singapur glitzert und funkelt es einfach überall. Definitiv ein Highlight meiner Reise. Wie bereits erwähnt, ging es dann weiter nach Bali und neben meinem Surfversuch in Seminyak hat mich vor allem Ubud fasziniert. Nicht nur die Reisterrassen waren beeindruckend, sondern auch die Atmosphäre im Ort hat mir gefallen. Es wird auch als „Hipster-Town“ von vielen bezeichnet, da viel Yoga und gesundes Essen angeboten wird, aber gegen frische Smoothies in süßen Lokalen kann ich nichts einwenden. Hier ein Foto von den Reisterrassen in Tegalalang:

Tegalalang Reisterrasse

Die Unterkunft in Ubud kann ich wärmstens weiterempfehlen. Im „Buana Homestay“ bekommt man neben einem schönen Pool auch ein Frühstück direkt vor das eigene Zimmer serviert. Auch der Ausflug zum Mount Batur kann direkt an der Rezeption gebucht werden und das Taxi holt einen dann um 1:30 in der Nacht vom Zimmer ab. Ja, das ist mitten in der Nacht, aber die Tour ist wirklich eine tolle Erfahrung und das frühe Aufstehen lohnt sich auf jeden Fall. Nur mit Taschenlampen ausgerüstet geht es bei vollkommener Dunkelheit 2,5h bergauf.  Belohnt wird man dann mit einem Sonnenaufgang und diesem Ausblick:

Mountain Batur

Also wenn ihr in der Nähe seid, macht unbedingt diese Tour zum Vulkan Mount Batur. Von Ubud ging es dann über Padang Bai mit der Fähre auf die Gili-Inseln. Leider war die Zeit hier etwas knapp, deshalb konnte ich lediglich Gili Air besuchen, aber die Inseln haben definitiv traumhafte Strände mit türkisblauem Wasser zu bieten. Gili Air kann man beispielsweise an einem Tag mit dem Fahrrad abfahren. Am Strand entlang gibt es überall Cafés und die Entscheidung, in welchen Sitzsack im Sand man sich zuerst fallen lassen soll, fällt oft schwer. Auf der Insel ist es, abgesehen von den regelmäßigen Muezzin-Gesängen, ruhig und sehr ursprünglich.

Gili Trawangan

Der nächste Stop nach Gili Air war die Nachbarinsel von Bali, Lombok. Von dieser Insel habe ich bereits vor meiner Reise viel Gutes gehört und ich kann es nur bestätigen. Mir hat Lombok besser gefallen als Bali, da es weniger touristisch ist und meiner Meinung nach auch schönere Strände hat. Hier seht ihr zum Beispiel ein Foto vom Mawun Beach. Es waren kaum Leute dort und der Strand sowie das Wasser einfach super schön.

Strand

Mein absoluter Lieblingsstrand war aber der Tanjung Aan Beach. Neben wunderschönem Sand und Wasser bietet er nämlich auch noch einen sensationellen Ausblick. Man muss lediglich etwas die Hügel hinaufgehen und schon hat man das Gefühl, der König der Welt zu sein. Mit dieser 360 Grad Aussicht bekommt man ein einzigartiges Freiheitsgefühl und wenn ich daran zurückdenke, bekomme ich jetzt noch Gänsehaut.

Es ist auch ein beliebter Ort für schöne Sonnenuntergänge. Also wenn ihr einen Sunset der Superlative erleben wollt, dann müsst ihr auf jeden Fall beim Tanjung Aan Beach vorbei. Die Himmelsfarbe ändert sich nahezu im Sekundentakt und es gibt nichts Schöneres, als einfach die Natur bei ihrem Schauspiel zu bewundern.

Sonnenuntergang

Der Spruch „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ könnte nicht passender sein. Und mit diesem sensationellen Ausblick bzw. Rückblick verabschiede ich mich von meinem Abenteuer. Ich habe gelacht, geweint und manchmal beides zur gleichen Zeit. Ich war gerührt vor Glück, elektrisiert vor Aufregung und bin nach wie vor dankbar, dass ich diese Reise überhaupt machen konnte. Ich habe meine Komfortzone verlassen, mich neuen Herausforderungen gestellt und ich kann mit Stolz sagen: I fucking did it. Ich kann es jedem empfehlen, denn man kommt einfach reicher zurück. Nicht reicher im Sinne von Geld…haha, nein, das definitiv nicht 😉 Aber für was ich alles erleben und sehen durfte war es meine beste Investition seit Langem.

Roshiboshi 🙂

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