Street Food Festival Frankfurt

Street Food Festival Frankfurt

Letztes Wochenende (25.- 26. März 2017) fand in Frankfurt a.M. das Street Food Festival statt. Es war bereits das dritte Mal, dass ich eines dieser Festivals besucht habe. Für alle, die vielleicht den Namen schon einmal gehört haben, aber nicht viel mehr damit anfangen können, hier eine kurze Erklärung:

Wie es der Name schon verrät, geht es bei dieser Veranstaltung um Street Food – also Essen aus Food Trucks oder mobilen Ständen, von denen die Besucher quasi von der Straße weg ihr Essen kaufen können. Die Festivals finden immer an anderen Orten statt und die Aussteller wechseln sich ebenfalls ab. Nur das Prinzip bleibt immer gleich: Schlemmereien aus aller Welt, an einem Ort vereint 🙂

In Frankfurt war der Eintritt frei und die Location, ein denkmalgeschützter Backsteinbau, sehr schön. Die Aussteller waren überall auf dem Gelände verteilt und zwischendurch gab es wie immer Sitzbänke und Stehtische für die Besucher zum Verweilen. Da bei der Ankunft der Hunger schon groß war, haben wir direkt eine Spezialität aus Kolumbien probiert, sog. Tostadas.

Tostadas erinnern von der Farbe und dem Geschmack an dünne Kartoffelpuffer. Sie werden allerdings aus frittierten Kochbananen hergestellt und sind somit glutenfrei. Als Topping haben wir Pulled Beef (übersetzt: zerzupftes Rindfleisch) genommen und die hauseigene Spezialsauce. Das Rindfleisch war sehr zart und gut gewürzt, ähnlich einem Suppenfleisch. Die Kombination aus dem „Langos“ und dem Beef war sehr lecker und ich kann es absolut weiterempfehlen.

Danach ging es weiter zu dem Stand „Provolino“. Den kannte ich bereits vom SFF in Mainz und wollte daher unbedingt wieder ein Brot verkosten. Provolino ist die Bezeichnung für den besonderen Käse, der über dem Feuer geschmolzen wird.

Dieser kommt dann direkt auf das geröstete Ciabatta und wird mit deinen Wunschzutaten verfeinert. Wir haben einmal den Klassiker mit Basilikum- & Tomatenpesto genommen und einmal die Variante mit Preiselbeeren und Speck probiert.

Die Portionen waren ausgiebig, für den Preis von 6 bzw. 7 Euro jedoch durchaus angemessen. Es hat wieder sehr gut geschmeckt, allerdings war diesmal der Käse scheinbar nicht heiß genug bzw. kühlte er schnell aus und wurde somit etwas hart. Solltet ihr aber mal bei Provolino vorbeikommen würde ich euch auf jeden Fall empfehlen, ein Brot zu kosten – vor allem den Cheese-Lovers unter euch 😀 Danach brauchten wir mal eine kurze Verschnaufpause. Das Wetter war super schön und mit einer leckeren Fritz Rhabarberschorle wurde dann etwas in der Sonne gechillt.

Gut ausgerastet ging es dann zu den letzten beiden Stopps. Ein Burger darf bei so einer Tour natürlich nicht fehlen und bei der großen Auswahl fiel die Entscheidung schwer. Ich wählte dann aber die glutenfreie Variante von Cubita. Hier gibt es neben der Einlage Huhn auch eine vegetarische und vegane Alternative. Ich nahm die Chicken-Fajita mit Paprika, Zwiebeln, Mais und Honig-Senf-Sauce. Und das war eine sehr gute Wahl, denn ich war absolut begeistert. Das Brötchen schmeckte super lecker und das Fleisch war top gewürzt. Eigentlich mein Highlight des Festivals 🙂

Zum Abschluss musste dann natürlich noch etwas Süßes her. Hier wurde es ein Raspberry-Milkshake von Mellow Monkey und ein Erdbeerstrudel. Von dem Strudel waren wir leider nicht so begeistert, liegt vielleicht auch daran, dass wir aus Österreich zu viele ausgezeichnete Vergleichsmöglichkeiten haben, Mamas Topfenstrudel allen voran. Aber egal. Der Milchshake war sehr lecker, nicht zu süß und schön fruchtig. Oben drauf gab es noch einen halben flambierten Marshmallow der ebenfalls gut war und ideal zum Shake passte. Auch den kann ich durchaus weiterempfehlen!

Für alle, die kulinarisch gerne etwas Neues entdecken wollen ist ein Street Food Festival natürlich ideal. Ich liebe es, weil man sich von A-Z durchkosten kann und dabei tolle, exotische Gerichte entdeckt. Kochbananen hätte ich so vermutlich nie probiert. Ich mag einfach die Idee von einer kleinen kulinarischen Weltreise an einem Tag. Natürlich gibt es auch Dinge, die einem dann vielleicht nicht so schmecken. Aber hey, dann weiß man wenigstens auch was man nicht will 😉

Das nächste Street Food Festival findet vielleicht schon bald in deiner Nähe statt, In Wien gab es ebenfalls schon diverse „Food Festivals“ und für 2017 steht bereits ein Termin für Mitte Juni beim MQ fest. Einfach mal auf FB reinklicken, Termine checken und vl. könnt ihr auch schon bald beim Festival schlemmen 🙂

Roshiboshi

2 Kommentare

  1. Bei der tollen Beschreibung bekommt man gleich Appetit – Danke lg Milli

    1. Haha das hör ich gern, danke 🙂

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